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unilogo Universität Stuttgart
  Institut für Architektur von Anwendungssystemen

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 05/06

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Lehrveranstaltungen: Studienprojekt

SWoM - Stuttgarter Workflow Maschine
Dozent
Prof. Dr. Leymann
Dimka Karastoyanova
Studiengänge
Termine

Angebot - Vortrag
Di, 21.6.2005, 14:30 - 15:30 Uhr, Raum 0.453

Kundengespräche:
Mo, 23.5.2005, 15:30 Uhr, Raum 0.118
Di, 31.05. 11:30 -14:30 Uhr, Raum 0.363 (zweites Gespräch)

Vorbesprechung mit den Betreuern:
Do, 19.5.2005, 11:30 - 12:30 Uhr, Raum 2.014

Teilnehmer

Teilnehmer: 12

Prüfer: Prof. Frank Leymann
Kunden: Prof. Frank Leymann, Thorsten Scheibler
Betreuer: Dimka Karastoyanova, Stefan Pottinger, Dieter Roller

Planung

Zeitraum: Mai 2005 - Mai 2006


Lehrveranstaltungen
Aufgabenstellung,
Kundenausschreibung

Unterschiedliche WfMS (Workflow Management Systeme) folgen unterschiedlichen Architekturen: Sie können zentral, verteilt, mobil, und in ersten Forschungsprototypen auch Peer-to-Peer (P2P) realisiert sein. Diese Architekturen haben alle ihre Vor- und Nachteile.

In dem SWoM Projekt soll der Kern eines WfMS entworfen und realisiert werden, welches wesentliche Vorzüge der unterschiedlichen Architekturen aufweist. Hierbei sind die wesentlichen Konzepte aus BPEL, als auch die BPEL-Spezifikation selber, die Grundlage für die Implementierung.  

 Die Aufgaben des Studienprojektes sind wie folgt:

  • Entwurf einer Architektur einer BPEL Workflow Maschine

  • Entwicklung eines entsprechenden Prototyps.

Im Vergleich zu den meisten bisherigen Implementierungen soll die Maschine Meta-Daten zur Ausführung von Workflows bei Bedarf heranziehen. Ein einzelner Prozess soll verteilt auf verschiedenen kompatiblen WfMSs ausführbar sein.  Es sind die folgenden Charakteristika als Rahmenbedingungen zu gewährleisten:

  • Erweiterbarkeit

  • Skalierbarkeit

  • Konformität zu einer festgelegten Teilmenge von BPEL

  • Vorbereitung einer P2P Infrastruktur für Workflow Systeme, in der Fragmente von Prozessen untereinander austauscht werden.

Die Bausteine der zu entwickelnden Maschine sind:

  • Navigator

  • Datenbank-Schicht für Workflows (d.h. Persistenzschicht)

  • Cache für Workflows

  • Import/Export von BPEL (Fragmenten)

Hintergrund

Workflow Management hat zahlreiche Einsatzbereiche, die von der Unterstützung von automatischen Büroabläufen über die Koordination von Menschen in Geschäftsprozessen bis hin zu automatisierten Workflows reichen. Diese Technologie wird immer wichtiger in der Ausführung von B2B Prozessen und ist beim Einsatz in EAI Umgebungen Stand der Technik bewiesen.

 Mittlerweile wird zweistufiges Programmieren, d.h. die Trennung der Programmentwicklung in „Programmieren im Großen“ und „Programmieren im Kleinen“, immer wichtiger. Das bedeutet, dass Software immer öfter sowohl aus Workflows als auch aus Komponenten besteht (z.B. sind alle Standardanwendungen derart gebaut). Portabilität der Software wird durch Portabilität der Workflows und Portabilität der Komponenten gewährleistet. Dies erfordert Standards für Workflows als auch für Komponenten. Für Workflows hat sich BPEL (Business Process Execution Language for Web Services) als de facto Standard etabliert. BPEL Maschinen erscheinen in ersten Versionen am Markt, aber nur auf Basis klassischer Architekturen.

Literatur
  • Leymann, F., Roller, D.: Production Workflow: concepts and techniques. Prentice Hall PTR, 2000

  • Leymann, F. et al.: Web Service Architecture Platform, Prentice Hall, 2005

  • BPEL 1.1 Spezifikation

Ressourcen

Das IAAS Institut stellt zur Verfügung:

  • Arbeitsraum mit studentischen Arbeitsplätzen.

  • Verteilte Server-Umgebung zum Testen des Prototyps.

  • Software, die für die Entwicklung benötigt wird.

Es sind keine weiteren Ressourcen erforderlich.


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