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unilogo Universität Stuttgart
  Institut für Architektur von Anwendungssystemen

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2006

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Lehrveranstaltungen: Studienprojekt

SWoM II - Stuttgarter Workflow Maschine II
Dozent
Studiengänge
Termine

Vorbesprechung
 Do, 11.5.2006, 17:20 - 19:00 Uhr

Teilnehmer

Teilnehmer: 10

Prüfer: Prof. Frank Leymann
Kunden: Prof. Frank Leymann, Dimka Karastoyanova
Betreuer: Thorsten Scheibler, Dieter Roller

Planung

Zeitraum: Mai 2006 - Mai 2007

Lehrveranstaltungen
Aufgabenstellung,
Kundenausschreibung
In dem SWoM II Projekt soll der bestehende Prototyp auf „Produktionsreife“ gebracht werden, so dass die SWoM ggf. in unternehmenskritischen Anwendungen eingesetzt werden könnte. Die vorhandenen Ressourcen sollen nach industrietypischen Investitionsstrategien für Middleware wie folgt verteilt werden: 1/3 für neue Funktionen, 1/3 für Performanceverbesserungen, 1/3 für Verbesserungen in Administration, Monitoring, Sicherheit und Installation.

Bei SWoM II wird es sich um ein sehr industrienahes Projekt handeln. Dies ist insbesondere dadurch gegeben, dass viele verschiedene Personen (Diplomanden und Forschungsprojekte) parallel an einzelnen Teilen des bestehenden Prototyps arbeiten. Das Projektteam hat u.a. die Aufgabe, diese Problematik zu erkennen und am Ende ein möglichst komplettes System abzuliefern, sowie Lösungsstrategien zu entwickeln, um in Zukunft ein einfaches Softwaremanagement der SWoM II zu ermöglichen.

Die Aufgabenstellung umfasst im Wesentlichen:
  • Vervollständigung der Implementierung entsprechend der WS-BPEL Spezifikation. Dies beinhaltet insbesondere die Unterstützung von Compensation und Scopes.
  • Eine Performanceverbesserung von mindestens 50% im vorhandenen Lasttestszenario durch Implementierung entsprechender Caching-, Transaction- und Cyclereductionstrategien.
  • Monitoring- und Managementfunktionen für Prozessinstanzen
  • Monitoring- und Managementfunktionen für die SWoM
  • Nachweis der korrekten Ausführung in einem IBM WebSphere® Cluster
Hintergrund

Workflow Management hat zahlreiche Einsatzbereiche, die von der Unterstützung von automatischen Büroabläufen über die Koordination von Menschen in Geschäftsprozessen bis hin zu automatisierten Workflows reichen. Diese Technologie wird immer wichtiger in der Ausführung von B2B Prozessen und ist beim Einsatz in EAI Umgebungen Stand der Technik bewiesen.

Mittlerweile wird zweistufiges Programmieren, d.h. die Trennung der Programmentwicklung in „Programmieren im Großen“ und „Programmieren im Kleinen“, immer wichtiger. Das bedeutet, dass Software immer öfter sowohl aus Workflows als auch aus Komponenten besteht (z.B. sind alle Standardanwendungen derart gebaut). Portabilität der Software wird durch Portabilität der Workflows und Portabilität der Komponenten gewährleistet. Dies erfordert Standards für Workflows als auch für Komponenten. Für Workflows hat sich BPEL (Business Process Execution Language for Web Services) als de facto Standard etabliert. BPEL Maschinen erscheinen in ersten Versionen am Markt, aber nur auf Basis klassischer Architekturen.

Literatur
  • Leymann, F., Roller, D.: Production Workflow: concepts and techniques. Prentice Hall PTR, 2000

  • Leymann, F. et al.: Web Service Architecture Platform, Prentice Hall, 2005

  • BPEL 1.1 Spezifikation

Ressourcen

Das IAAS Institut stellt zur Verfügung:

  • Arbeitsraum mit studentischen Arbeitsplätzen.

  • Verteilte Server-Umgebung zum Testen des Prototyps.

  • Software, die für die Entwicklung benötigt wird.

Es sind keine weiteren Ressourcen erforderlich.

wird momentan erstellt :)

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