Terra incognita Projekt

Quantum Humanities

Eine Vision für Quantum Computing in den Digital Humanities

Das Projekt

Wie die Etablierung der Digital Humanities als eigenes Forschungsfeld verdeutlicht, kann der Computer als Werkzeug, aber auch darüber hinaus gehend Methoden und Techniken aus der Informatik, zur Beleuchtung und Bearbeitung geisteswissenschaftlicher Fragestellungen nutzbringend eingesetzt werden. Da erwartet wird, dass Quantencomputer in den nächsten Jahren allgemein verfügbar werden, ist es vielversprechend, nun auch die Vorteile dieser neuen Technologie für die Bearbeitung von bestehenden, wie auch völlig neuen Fragestellungen in den Digital Humanities zu nutzen. Indem Quantencomputer für die Lösung bestimmter komplexe Probleme deutlich schneller als klassische Computer sind, ihr Einsatz weit günstiger als der von Supercomputern zu werden verspricht und sie die Lösung bisher kaum lösbarer Problemklassen erlauben, bieten sie einiges an Potenzial, dessen Nutzung auch im Besondern in den Digital Humanities als erfolgversprechend bewertet werden kann. Wie die Umsetzung der Vision solcher „Quantum Humanities“ aussehen kann, soll mit diesem Projekt anhand eines ersten Anwendungsfalls aus unserem Digital Humanities Projekt MUSE, welches sich mit der Kommunikation von Filmkostümen beschäftigt, erprobt werden. Über die Erprobung hinaus soll hiermit erstes Wissen für weiterführende komplexe Anwendungen aufgebaut werden.

Veröffentlichungen

Artikel in Zeitschriften

  1. Barzen, Johanna; Leymann, Frank: Quantum humanities: a vision for quantum computing in digital humanities. In: SICS Software-Intensive Cyber-Physical Systems, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg, 2019.

Kontakt

Johanna  Barzen
Dr. phil.

Johanna Barzen

Leitung Arbeitsbereich Digital Humanities & eScience

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